3B-the fibreglass company trägt zu spektakulärem Design eines neuen Sheraton Hotels bei

Battice, Belgien – 28. Mai 2010 – Für die Errichtung eines neuen Gebäudes mit einem einzigartigen modernen Design wurden im Strangziehverfahren verstärkte Verbundwerkstoffe mit Glasfasern von 3B eingesetzt. Für dieses Projekt hat der Einsatz des glasfaserverstärkten Verbundwerkstoffs zum einen eine effizientere Vorgehensweise bei den Installationsarbeiten ermöglicht und zum anderen durch das günstigere Gewicht-Volumen-Verhältnis den praktischen Umgang mit dem Material erleichtert.

 

Das neue Sheraton Hotel am Flughafen Mailand-Malpensa, das im Juli 2010 eröffnet werden soll, ist ein hochmodernes Gebäude. Dies zeigt sich nicht nur in seinem zeitgenössischen Design, sondern auch in den für den Bau eingesetzten Materialien und Technologien. Das vom Römer Architekturbüro King Roselli Architetti entworfene Hotel wurde 2006 in Auftrag gegeben und für rund 67 Mio. Euro von der Firma Degennaro aus Bari gebaut.

 

Der Gebäudekomplex ist insgesamt 450 m breit und 14 m hoch. Er besteht aus drei Stockwerken mit Büros, 420 Zimmern, Cafés und Restaurants sowie einem 2000 m2 großen Konferenzzentrum. Hierzu Architekt Riccardo Roselli: „Das Konzept für dieses Hotel basiert auf der Vorstellung einer großen faltbaren Außenhaut, die sich um die Bereiche mit den Zimmern wickelt. Alle Installationen sind unter der Außenhülle versteckt und können durch verschiedene Öffnungen atmen. Die Gesamtstruktur erinnert mehr an ein Designerobjekt als an ein Gebäude. »

 

Ein zentrales Merkmal des Designs ist die Form des Gesamtbauwerks. Erreicht wurde diese mit Hilfe einer Außenhaut aus einem glasfaserverstärkten Verbundwerkstoff. Das Material wurde von der italienischen Firma „Progettazione Costruzione Ricerca » (P.C.R. Srl) in einem Strangziehverfahren hergestellt. Dabei werden die Duroplast-Profile mitsamt den in Harz getränkten 3B-verstärkten Fasern aus einem Härtungswerkzeug gezogen. Die Außenhaut verfügt über eine wasserabweisende Quarz-Beschichtung aus QflexTM Technologie von P.C.R. Die Außenfläche ist mit einer weißgrauen Folie verkleidet.

 

Hierzu Hugues Jacquemin, CEO von 3B: „Nicht korrosive Glasfaser wird in zunehmendem Maße in Anwendungen eingesetzt, bei denen Metall durch Kunststoff ersetzt wird, und bringt gerade hierfür eine Reihe von entscheidenden Vorteilen mit sich. Dazu zählen mehr Spielraum beim Design und ein geringeres Gewicht. Architekten und Designer sind immer auf der Suche nach innovativen Lösungen, bei denen sie mit Hilfe unserer Werkstoffe beeindruckende und langlebige Oberflächen in unterschiedlichsten Formen schaffen können, während die Installateure vor allem das niedrige Gewicht und den dadurch geringeren Aufwand schätzen. »

 

Und Jacquemin fügt hinzu: „Als führender Entwickler und Anbieter von Glasfaser sind Entwicklung und Innovation im Bereich der verstärkten Kunststoffe unser erklärtes Ziel. Dank der Zusammenarbeit mit P.C.R. waren wir in der Lage, genau die richtigen Werkstoffe für dieses Projekt zu liefern. »

 

Die Architekten von King Roselli haben das glasfaserverstärkte Material nach sorgfältigen Vergleichen mit anderen Verkleidungsmaterialien, Flüssigmembranen und Polycarbonaten ausgewählt. Riccardo Roselli: „Zwar waren einige dieser Werkstoffe für das Thermoformen geeignet, aber sie haben nur über begrenzte Klebeigenschaften verfügt und auch nicht alle Leistungsanforderungen erfüllt. Mit gesprühten Flüssigmembranen wäre eine Verkleidung des gesamten Gebäudes in der Theorie möglich gewesen, aber in der Praxis war das Gebäude für diesen Lösungsansatz schlichtweg zu groß. »

 

Neben seinem geringen Gewicht verfügt das mit 3B-Glasfasern verstärkte Material im Vergleich zu Metall über hervorragende mechanische Eigenschaften. Es ist zudem korrosionsbeständig sowie elektrisch und thermisch isolierend. Das Material wurde in 20 m langen und 1 m breiten Streifen produziert. Diese sind extrem leicht und lassen sich problemlos auf jeder Baustelle einsetzen.

 

Riccardo Roselli fasst zusammen: „Insgesamt gesehen sind die Kosten für die installierte Verkleidung mehr als wettbewerbsfähig. Ich bin davon überzeugt, dass dieses Material über ein großes Potenzial verfügt. »

 

Weitere Informationen erhalten Sie per E-Mail unter 3b.info@3b-fbreglass.com.